Nachhaltigkeit im Personalbereich

Daraus ergibt sich die folgende Frage: Wie kann man seine Personalabteilung denn umweltfreundlicher gestalten?

  1. Home Office: Da die Pandemie viele Unternehmen dazu gezwungen hat, die Arbeit von zu Hause aus zu ermöglichen, hat dies auch zu einer Verringerung der CO2-Emissionen geführt, da man nicht mehr oder weniger häufig zur Arbeit pendeln muss. Dies wird auch dadurch erleichtert, dass viele Arbeitsplätze flexible Arbeitszeiten haben, d.h. Sie können zu einer für Sie günstigen Zeit und an einem günstigen Ort arbeiten. Daher könnte die Einrichtung von Home-Office-Möglichkeiten in Ihrem Unternehmen oder zumindest ein Hybridmodell mit einer Mischung aus Büro- und Home-Office-Möglichkeiten dazu beitragen, eine grüne Personalpolitik zu erreichen.
  2. Digitales Recruiting: Dieses Verfahren erfreut sich im Personalwesen zunehmender Beliebtheit, da es die Bewertung von Bewerbern erleichtert, die Effizienz steigert und die Produktivität erhöht. So können Bewerber eine Stellenbeschreibung online einsehen, ihren Lebenslauf, ihr Anschreiben und alle weiteren Unterlagen digital einreichen, während der Personalverantwortliche gleichzeitig sofortigen Zugriff darauf hat und sie für künftige Referenzen digital speichern kann. Das ist nicht nur praktischer, sondern auch viel umweltfreundlicher. Darüber hinaus entscheiden sich viele Arbeitgeber für virtuelle Vorstellungsgespräche. Dies ermöglicht ebenfalls eine grüne Personalpolitik, da die Notwendigkeit entfällt, für ein Vorstellungsgespräch vor Ort anzureisen.
  3. Digitale Personalakten: Ähnlich wie beim Onboarding neuer Mitarbeiter ist auch die Digitalisierung von Personalakten eine hervorragende Möglichkeit, Ihre Personalabteilung so grün wie möglich zu halten. Dadurch werden nicht nur physische Kopien von Dokumenten überflüssig, sondern es werden auch Änderungen in der Personalabteilung erheblich beschleunigt. Dies wiederum reduziert den Papierverbrauch und trägt dazu bei, dass Ihre Personalabteilung umweltfreundlich ist!
  4. Digitale Gehaltsabrechnungen: Wenn Ihre Personalabteilung noch keine digitalen Gehaltsabrechnungen eingeführt hat, ist jetzt der beste Zeitpunkt, damit zu beginnen! Wenn Sie sie digital speichern, können Sie jederzeit darauf zugreifen, frühere Gehaltsabrechnungen einsehen und müssen sie sich auch nicht mehr nach Hause schicken lassen. Dies wiederum reduziert die CO2-Emissionen und beschleunigt die Personalarbeit erheblich.

Beitrag teilen:

Wie digital ist Ihre Personalarbeit heute?

Machen Sie den Quick Check rund um HR-Daten und Digitalisierung